Wilhelm Conrad Röntgen

geboren 1845 in Remscheid-Lennep , DE
gestorben 1923 in München, DE

Werk

Wilhelm Conrad Röntgens Labor (Nachbau von Hendrik Kersten)

Am 8. November 1895 gelingt dem Physikprofessor Wilhelm Conrad Röntgen eher zufällig eine historische Entdeckung. Als er in seinem Labor an der Universität Würzburg mit hohen elektrischen Ladungen in einer gläsernen Kathodenstrahlröhre experimentiert, beobachtet er eine bis dato unbekannte Strahlung. Die Strahlen, die Röntgen „X-Strahlen“ nennt, haben die Fähigkeit, Materie zu durchdringen, und ermöglichen dadurch den nicht-invasiven Blick ins Körperinnere – eine echte Sensation.

Erste Röntgenaufnahme von Anna Bertha Röntgens Hand

Röntgen ist derart fasziniert, dass er sich sechs Wochen lang im Labor verschanzt und unermüdlich weiterforscht. Am 22. Dezember entsteht das wohl berühmteste Röntgenbild der Welt, als er die Hand seiner Frau Anna Bertha durchleuchtet.