Ampparito
Webprésence
Website: www.ampparito.com
Expositions
Œuvres
NO HAYO NADA DE VALOR
UAB Werke 11 Ampparito
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Celine Felber
Datation
2026, in situ
Matériau
Acrylfarbe auf Teerpappe
Description
Der Künstler Ampparito aus Madrid hat sich das Dach der Möllerhalle ausgesucht, um seine Botschaft spektakulär in großen Lettern anzubringen. Am besten kann sie von der Aussichtsplattform des Weltkulturerbes Völklinger Hütte betrachtet werden. „NO HAY NADA DE VALOR“, was so viel bedeutet wie „Hier gibt es nichts Wertvolles“, schreiben Autobesitzer:innen in Spanien auf Zettel, die sie sichtbar in ihren geparkten Fahrzeugen platzieren. Ampparito spielt mit dieser Aussage, die Diebstahl vorbeugen soll, und zeigt sich fasziniert von der Umkehrung von gesellschaftlichen Gepflogenheiten: Statt sich und den eigenen Besitz öffentlich größer oder wertvoller darzustellen als es zutrifft, wird hier ganz bewusst Gegenteiliges behauptet. Durch die monumentale Vergrößerung auf dem Dach der Möllerhalle öffnet sich die Aussage für vielfältige Assoziationen – nicht zuletzt, weil sie im Kontext des Weltkulturerbestatus, der die Völklinger Hütte als Schatz der Menschheitsgeschichte ausweist, einen ironischen Unterton erhält. Außerdem: Waren in der Möllerhalle einst nicht gerade die wertvollen Erze gelagert, von denen die Roheisengewinnung maßgeblich abhing? Fiel nicht nach der Stilllegung der Hütte der Schrottpreis, sodass ein Abriss für ihre Besitzer unrentabel wurde?
About an Opportune Crease
Ampparito
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Jeanette Dittmar
Datation
2022, in situ
Matériau
Impression numérique
Description
Ampparito est l’un des représentants majeurs d’une nouvelle génération de muralistes privilégiant une approche conceptuelle. A l’usine sidérurgique de Völklingen, son installation About an Opportune Crease donne à voir un aspect plutôt austère de sa pratique : un bout de la carte de l’Europe tiré de Google Maps s’étend sur un mur d’angle dans la salle des mélanges. Comme par hasard – mais malheureusement très à propos – le pli de la carte correspond exactement à l’Ukraine, autrement dit à la zone de guerre théâtre de l’invasion russe déclenchée fin février 2022. L’Europe se retrouve pliée : y aura-t-il une déchirure ? L’artiste fait passer le regard de l’espace géographique à l’espace historique d’une époque marquée par les violations du droit international, les crimes contre l’humanité et les agressions impérialistes. Autant de forfaits que l’on croyait révolus sur le Vieux continent.