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Geleitstraße von Metz nach Zweibrücken

MT Geleitstrasse 63c frei

Datierung

16. Jahrhundert

Abmessungen

39 x 30,5 cm

Material

Kolorierte Handzeichnung auf Papier

Eigentümer

Landesarchiv des Saarlandes

Beschreibung

Die handgezeichnete Karte gibt den Verlauf der Geleitstraße zwischen der Pfalz und Lothringen wieder. Das Geleitrecht war ein wichtiges Privileg. Es bedeutete für seinen Inhaber die Möglichkeit, den Schutz von Reisenden durch das eigene Herrschaftsgebiet in bare Münze umsetzen zu können. Aus diesem Grund war es zwischen benachbarten Territorialherren oft umstritten. Die Saarbrücker Grafen hatten im 16. Jahrhundert die kaiserliche Privilegierung im Abschnitt zwischen Homburg und der Straße nach Forbach erhalten. Sie konkurrierten auf diesem Weg mit den Grafen von Leiningen auf der pfälzischen und den Herzögen von Lothringen auf der „französischen“ Seite. Diesem Konflikt ist die vorliegende Karte zu verdanken.

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Martin Waldseemüller (35), Sebastian Münster (36), Commissarius Ludwig Stahel (37), Nicolas de Fer (39), Gerhard Mercator (40), Nicolas Sanson d'Abbeville (41), Nassau-Saarbrückische Grentze gegen Franckreich und Lotharingen (42), Zwischen Nassau-Saarbrücken und Lothringer Gebiet (43), Franz Johann Josef Reilly (44)

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