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Uhrenkette

MT Uhrenkette 96f frei

Datierung

1880

Abmessungen

Länge 30 cm

Material

Frauenhaar, Messing

Eigentümer

Museum für dörfliche Alltagskultur – Museum des Saarländischen Aberglaubens

Beschreibung

Einer der größten Schätze eines Mannes war zwischen 1850 und 1950 die Taschenuhr. Oft erhielt man diese Uhren bei Arbeitsjubiläen oder zur Pensionierung von den Arbeitgebern und gab sie an die nächste und übernächste Generation weiter, beispielsweise als Hochzeitsgeschenk. In diesem Fall war die Uhrenkette gern aus Frauenhaar geflochten, meist aus dem Haar einer verstorbenen Anverwandten wie etwa der Großmutter. An den beiden Enden verfügte die Uhrenkette über kleine Metallringe, in der Mitte kam oft ein kleines Medaillon aus getriebenem Silberblech oder Messing zum Einsatz. Da eine solche Uhrenkette viel Arbeit kostete, wurde sie mindestens so sehr wertgeschätzt wie die bürgerliche Goldkette.

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Ehering (25), Halskette (27)

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