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Schmuck aus einem Grabhügel

Inv PM 6479 bis 6482 Foto Th Zuhmer 2 frei Schmuck aus einem Grabhuegel

Datierung

ca. 1.400 v. Chr.

Abmessungen

Länge der Nadeln 19 – 20 cm

Material

Bronze

Fundort

Ottweiler-Lautenbach

Eigentümer

Rheinisches Landesmuseum Trier – Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Beschreibung

In der mittleren Bronzezeit gingen auch im Saarland reiche Frauen geschmückt in den Tod. Als 1882 bei Lautenbach in der Flur „Eichelheck“ ein mittelbronzezeitlicher Grabhügel zerstört wurde, gelangten nur die Funde aus Metall ins Rheinische Landesmuseum Trier. Es handelte sich um zwei sogenannte Beinbergen, eine Radnadel und eine Lochhalsnadel. Die Objekte aus ursprünglich goldschimmernder Bronze könnten der Tracht- und Körperschmuck einer wohlhabenden, vor ca. 3.400 Jahren gestorbenen Saarländerin gewesen sein. Denkbar wäre, dass sie die Beinbergen zur Zierde an den Unterschenkeln trug, mit der Lochhalsnadel ein Untergewand schloss und mit der prächtigen Doppelradnadel ein Obergewand drapierte.

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