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Gollenstein

Tresor 11 b

Datierung

4.300 – 2.200 v. Chr.

Abmessungen

658 cm

Material

Grobkörniger Sandstein (Original)

Fundort

Blieskastel

Beschreibung

Einer der größten innereuropäischen Menhire, im Volksmund auch Hinkelsteine genannt, ist der Gollenstein, der zwischen Blieskastel und Alschbach über das Land ragt. Die Namensherkunft ist ebenso ungeklärt wie die genaue Datierung, und auch darüber, was die frühen Europäer überhaupt angetrieben hat, schwere Steine aufzustellen, ist kaum etwas bekannt. Dass sich in der Neuzeit christlicher Glaube des Gollensteins bemächtigte, ist an der Nische mit Christogramm abzulesen. 1939 legten dann erneut Menschen Hand an. Damit der Stein dem Feind nicht als Visierpunkt dienen könne, wurde er von Wehrmachtssoldaten umgelegt. Dabei zerbrach der Monolith in vier Teile. Erst 1951 wurde er notdürftig repariert und wieder aufgerichtet.

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