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Münzhort

36 2 b frei Muenzhort

Datierung

141 – 253 n. Chr.

Abmessungen

Höhe des Tongefäßes 12,5 cm

Material

Ton, Silber, Gold

Fundort

Wiesbach-Mangelhausen

Eigentümer

Museum für Vor- und Frühgeschichte Saarbrücken

Beschreibung

Wiederholt wurde auf einem Acker bei Mangelhausen „altes Geld“ gefunden, ohne dass die Wissenschaft davon erfuhr. Erst als das Landesdenkmalamt von 244 Münzen hörte, auf die man 1953 bei der Kartoffelernte gestoßen war, erkundete der Münzforscher Erhard Dehnke den Acker, fand weitere 135 Münzen, einen goldenen Fingerring und das Tongefäß, in dem ursprünglich alles aufbewahrt war. Als Gründe für das Vergraben kommen Schutz vor Diebstahl, Angst vor Krieg oder ein Verstecken vor dem Fiskus infrage. Es bleibt aber unklar, warum der Schatz nicht mehr gehoben wurde. Ein übergreifendes politisches Ereignis wie der Alamanneneinfall von 253/254 n. Chr. liegt als Ursache nahe. Der Besitzer des Hortes könnte diesen nicht überlebt haben.

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