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Fürstengrab II, Weiskirchen

Trinkhornbeschlag, Stamnos und Schnabelkanne

A 333 und A 334  Stamnos und Schnabelkannne Weiskirchen

Datierung

435 – 400 v. Chr.

Abmessungen

Höhe des Stamnos 41,5 cm

Material

Gold, Bronze

Fundort

Weiskirchen

Eigentümer

LVR-Landesmuseum Bonn

Beschreibung

Auf der Flur „Schanzenknöppchen“ westlich der Straße von Weiskirchen nach Zerf standen drei große Grabhügel, die Schätze der Hunsrück-Eifel-Kultur enthielten. Von einem stark verrosteten Eisenschwert wurde nur die Spitze samt dem Ortband der Scheide aufbewahrt. Was sonst von der Grabausstattung erhalten ist, gehörte zu einem luxuriösen Trinkservice. Der in einer etruskischen Werkstatt gefertigte Bronzestamnos diente wie die ebenfalls aus Etrurien stammende Schnabelkanne der Aufbewahrung von Getränken. Die papierdünne Goldblechmanschette wiederum schmückte ein vergangenes Rinderhorn, das Trinkgefäß des Kriegerfürsten. Dem Grabherrn war dank solcher Schätze ein standesgemäßes Auftreten im Jenseits garantiert.

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