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Beilhort

MT Beilhort Tunsdorf Inv 1939 157 158 und Inv GIR 83 83a 3 frei

Datierung

um 1.300 v. Chr.

Abmessungen

Höhe 35 cm

Material

Bronze

Fundort

Mettlach-Tünsdorf

Eigentümer

Rheinisches Landesmuseum Trier – Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Beschreibung

Die Entdeckungsgeschichte des Tünsdorfer Beilhorts liegt im Dunkeln. Erste Funde, die in Forschungseinrichtungen und wohl auch in Privatsammlungen landeten, sind seit 1855 belegt. Sie sollen im Wald „Steinchen“ der bis 1974 selbstständigen Gemeinde auf dem Saargau gefunden worden sein. Die ausgestellten Exemplare werden in Trier aufbewahrt. Bronzezeitliche Beildeponierungen sind im Saar-Mosel-Raum und entlang des Rheins keine Seltenheit. In Lothringen wurden Beile auch zusammen mit Sicheln deponiert, und im pfälzischen Schifferstadt wurden drei Absatzbeile zusammen mit dem berühmten „goldenen Hut“ vergraben. Als Ursache für solche Deponierungen kommen kultisch motivierte Entäußerungsriten in Betracht.

Sie können über die Links direkt zu den Exponaten innerhalb dieser Präsentation navigieren:
Holzschaufel aus Wallerfangen (16), Wallerfanger Blau (17), Eisenbarren (18)

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