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Kiste mit Inflationsgeld

MT 114b 02 b frei Inflationsgeld

Datierung

ab 1914

Abmessungen

Breite der Kiste 32 cm

Material

Eisen, Metalllegierung, Papier

Eigentümer

Heimatverein St. Arnual e. V.

Beschreibung

Ein kleiner Tresor aus Holz mit einem kräftigen, eisernen Schloss. Solche Kästchen lagerten oft im Wäscheschrank und enthielten einiges, was wichtig und, anders als das Inflationsgeld, wirklich wertvoll war. Die Scheine weisen auf einen zusätzlichen Gebrauch hin, den das Stück für ein bis zwei Jahre hatte: Zwischen 1922 und November 1923 steigerte sich die Geldentwertung täglich, und der Staat tat nichts anderes, als immer neue Banknoten mit immer höheren Werten zu drucken. Für ein Brot, das man heute noch mit einem Schein bezahlte, musste man Tags darauf dieselbe Banknote in der Menge, die das Kästchen fasste, ausgeben und noch einen Tag später bereits einen ganzen Wäschekorb davon mit sich führen.

Weiter geht's mit den Schmuckstücken von René Lalique.

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