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Reliquiar der heiligen Adelheid

MT Reliquiar Adelheid 58a 04 frei

Datierung

1919

Abmessungen

Durchmesser 9,7 cm

Material

Vergoldetes Silber, Glas, Papier

Eigentümer

Privatsammlung Saarland, S. T.

Beschreibung

Zum Ende ihres politisch aktiven Lebens zog sich Kaiserin Adelheid, die zweite Gemahlin Kaiser Ottos I., in das Kloster Selz zurück, das sie um 991 im Unterelsass gegründet hatte. Am 16. Dezember 999 starb sie. Die Klosterkirche nahm ihr Grab auf, und die Benediktinermönche pflegten ein besonders intensives Totengedenken. Odilo, Abt von Cluny, verfasste einen Nachruf, in dem er ihr Leben als Leidensweg schilderte. Wunder, die sich an ihrem Grab zugetragen haben sollen, ebneten den Weg zur Heiligsprechung. Da sich nur sehr wenige körperliche Überreste Adelheids erhielten und ihren Weg in andere Konvente fanden, handelt es sich bei dem winzigen, kunstvoll eingefassten Knochensplitter um einen echten Reliquienschatz.

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Byzantinisches Kreuz-Enkolpion (121), Barbara-Osculatorium (122)

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