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Andachtsbild zur Wallfahrt von Marpingen

127 frei Andachtsbild

Datierung

1876

Abmessungen

8,5 x 6,5 cm

Material

Papier

Eigentümer

Gemeinde Marpingen

Beschreibung

Die Marienverehrung in Marpingen reicht weit zurück. Vor dem Dreißigjährigen Krieg wurde – so die Überlieferung – in einem Sumpf ein Marienbild gefunden. Man ließ ein Heiligenhäuschen errichten, und so entstand ein beliebter Pilgerort. 1876 soll Maria dann im Härtelwald erschienen sein. Drei Mädchen berichteten von einer „weißen Frau mit einem Kind auf dem Arm“. Im Mai 1999 kam es drei Frauen zufolge zu einer weiteren Marienerscheinung. Am 17. Oktober 1999 reisten sogar fast 40.000 Pilger an, um die durch die „Seherinnen“ verkündeten Worte der Gottesmutter zu hören. Die Untersuchungen ergaben 2005, dass es keinen Beweis für übernatürliche Geschehnisse gebe, jedoch wurde die eigens gebaute Kapelle als Gebetsstätte anerkannt.

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